Pegnitz gedenkt nach Heli-Absturz: “Können Deutschen nur danken”

Pegnitz gedenkt nach Heli-Absturz: “Können Deutschen nur danken”
50 Jahre nachdem 37 US-Soldaten bei einem Helikopter-Absturz bei Pegnitz ums Leben gekommen sind fand an der Unglücksstelle eine bewegende Gedenkfeier statt.
Direkt neben der A9 bei Pegnitz stürzte der Hubschraube bei einem Übungsflug um 9.40 Uhr auf einem Feld ab. Genau um diese Zeit werden von sechs jungen Soldaten der US-Armee und der Bundeswehr gemeinsam drei Kränze aus einem großer US-Militärhubschrauber übers Feld getragen und am Denkmal niedergelegt. Begleitet wird dieser würdevolle Akt von einfühlsamer Musik der Militärkapelle.
US-Amerikaner sind damals, wie heute bewegt von Anteilnahme der Menschen vor Ort. “Wir haben Soldaten verloren, die vielleicht nie in Pegnitz gewesen sind. Und trotzdem haben die Leute hier in Pegnitz diese Soldaten geehrt”, so Hilbert.
 
Unter den etwa 200 Gästen bei der Gedenkfeier befanden sich neben Zeitzeugen und Hinterbliebenen auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und Brigadegeneral Joseph Hilbert von einem Trainingskommando in Grafenwöhr und zahlreiche weitere Ehrengäste der Länder. Angehörige der verunglückten Soldaten waren extra angereist und empfanden diese erneute Ehrung nach 50 Jahren als sehr bewegend. Sie sind gerührt davon, dass sich wildfremde Menschen bis heute an ihn und seine Kameraden gedenken.
 
Das bisher aufgestellte Rotorblatt eines Hubschraubers neben dem Gedenkstein mit den Namen der Verunglückten wurde durch ein neues Rotorblatt ersetzt. Dabei halfen u.a. auch die Mitglieder des Flugsportvereines Pegnitz e.V.
 
 
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